Erschreckend: Video von Islam-Net zeigt, wie groß die Zustimmung zur Scharia unter „ganz normalen Muslimen“ ist

    Muslime in Oslo: Überwältigende Zustimmung zu drakonischen Strafen (Beweisbild: Screenshot aus nachstehendem Video)
Muslime in Oslo: Überwältigende Zustimmung zu drakonischen Strafen (Beweisbild: Screenshot aus nachstehendem Video)

Während Bundespräsident Joachim Gauck am Donnerstag in Münster um Toleranz und Respekt gegenüber dem Islam warb, gibt ein Video aus Norwegen einen erschreckenden Einblick in die Gemütslage vieler Muslime. Von Respekt und Toleranz gegenüber westlichen Gesetzen kann da freilich keine Rede sein.

Das Video, das eine Veranstaltung in Oslo zeigt, wurde bereits im März 2013 aufgenommen, fand aber erst jetzt seinen Weg in die Öffentlichkeit. Es wurde produziert von Islam-Net, nach Eigendarstellung die offizielle Vertretung aller Muslime in Norwegen. Gezeigt wird eine Veranstaltung mit mehreren Rednern und einem fast ausschließlich männlichem, überwiegend jungem Publikum. Wie Salafisten sehen die Teilnehmer allerdings nicht aus, eher wie typische Jugendliche mit arabischem Migrationshintergrund.

Missverständnisse sind ausgeschlossen, denn im Video wird ausschließlich Englisch gesprochen (von den üblichen arabischen Slogans wie „Allahu Akbar“ mal abgesehen). Der ebenso unmissverständliche Titel des Videos lautet übersetzt: „Es ist kein radikaler Prediger, es ist Islam“.

Ein Blick ins tiefste Mittelalter

Auf die Frage eines Zuschauers führt einer der Redner im Film eindrucksvoll vor, was es mit der flächendeckenden Beschönigung des Islams in politisch korrekten Medien auf sich hat. Zuerst erklärt ein anderer der bärtigen Männer auf dem Podium, dass nur der Islam die Wahrheit sage, ganz im Gegensatz zu Christentum und Judentum. Respekt und Toleranz gegenüber anderen Religionen sieht freilich anders aus.

Dann übernimmt der besagte Protagonist das Wort und beginnt seinen Vortrag mit dem Vorwurf, dass in westlichen Medien immer wieder behauptet würde, Forderungen nach drakonischen Strafen wie Steinigung von Ehebrecherinnen oder die Todesstrafe für Homosexuelle seien radikale und extremistische Sichtweisen einzelner Hassprediger. Er würde gegenüber Journalisten immer wieder erklären, dass dem nicht so sei, dass die Forderung nach solchen Gesetzen „der Wunsch eines jeden Muslims“ sei.

Darauf fragt der Mann das Auditorium, wer von den Anwesenden sich für einen „normalen Muslim“ hält, also keinen Extremisten. Fast alle heben die Hand. Er fragt, ob jemand irgendeiner Sekte angehört. Niemand hebt die Hand. Er fragt, wer der Anwesenden in „eine ganz normale Moschee“ geht. Wieder heben fast alle die Hand. Dann fragt er, wie das Auditorium zu den Gesetzen der Scharia steht. Wörtlich fragt der Mann, wer der Meinung sei, dass es sich bei den besagten Strafen um die „bestmöglichen Strafen für Menschen handelt, und dass sie überall auf dieser Welt anzuwenden sind“. Das erschreckende Ergebnis: Ob Steinigung von Ehebrecherinnen oder Todesstrafe für Homosexuelle, die Zustimmung der Anwesenden ist überwältigend (siehe Screenshot und Video am Ende des Artikels). Es ist ein Blick ins tiefste Mittelalter, den das Video gewährt. Doch es stammt aus dem Jahr 2013, aufgenommen im Herzen einer europäischen Metropole.

Gefährlicher Umgang mit dem Thema Islam

Wie die Internetseite katholisches.info berichtet, erhob die Organisation Islam-Net mit der Versammlung „offiziell die Forderung nach einer eigenen Vertretung im norwegischen Parlament“. Es habe sich zudem um die bis dato größte islamische Veranstaltung in Norwegen gehandelt. Das Video wurde bei Youtube mittlerweile knapp 130.000 mal aufgerufen.

Bemerkenswert ist, dass der Redner selbst jene Falschdarstellung in den Medien kritisiert, die üblicherweise auf islamkritischen Internetseiten angeprangert wird. Da das vorliegende Video von Islam-Net produziert wurde, dürfte es dementsprechend schwer bis unmöglich sein, den Inhalt als Lüge „islamophober Rechtspopulisten“ abzutun.

Also ist davon auszugehen, dass es in deutschen Mainstream-Medien gar nicht erst gezeigt wird. Zu groß ist schließlich der Widerspruch zu jener realitätsfernen Sichtweise, die auch Bundespräsident Joachim Gauck bei seinem Besuch am Zentrum für Islamische Theologie (ZIT) in Münster am Donnerstag vertrat. Das Video von Islam-Net zeigt höchst eindrucksvoll, wie unsinnig und vor allem gefährlich dieser Umgang mit dem Thema Islam tatsächlich ist. (ME)

Kommentar zum Gauck-Besuch in Münster: Intrareligiöser Dialog

Das Video von Islam-Net: