Antifa macht ihre Drohung wahr

Antifa (Bild: metropolico)
Antifa und ihr Verhältnis zur Gewalt  (Bild: metropolico.org)

Die Aufrufe waren eindeutig. In zahlreichen Foren der linken Szene wurde unter dem Motto „Ultimatum an den Hamburger Senat. Alle auf die Straße – Schluss mit der rassistischen Machtpolitik“ zu „Demonstrationen” aufgerufen. Freilich ohne dass diese angemeldet worden wäre.

Zusammenkunft: Die „Rote Fora”. Was folgte war eine Nacht voller Gewalt. Sechs Polizeibeamte wurden leicht verletzt, was angesichts der Ausschreitungen gering scheint.

Denn die 1.084 eingesetzten Polizisten aus Hamburg selbst und aus Niedersachsen, Schleswig-Holstein sowie Bremen wurden mit Flaschen, Feuerwerkskörpern und Steinen beworfen. Am S-Bahnhof Sternschanze stoppten Polizeikräfte die Gruppe auf, die in der Zwischenzeit auf cirka 1.000 Personen angewachsen war.

Die Demonstration teilte sich daraufhin in kleinere Gruppen auf aus denen die Einsatzkräfte mit Holzlatten, Straßenschildern und zerbrochenen Gehwegplatten beworfen wurden. Ein Einsatzwagen wurde angegriffen und beschädigt.

Es kam zu mehreren Brandanschlägen. Ein Autobrand wurde durch Anwohner noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte gelöscht.

Damit machte die linksextreme ihre Drohung wahr. Sie hatte den Hamburger Senat ultimativ aufgefordert, Kontrollen von Ausländern einzustellen. Diesem Gebaren der Sicherheitsbehörden wolle man nicht länger zusehen.

Als Folge des abgelaufenen Ultimatums darf nun wiederum Hamburgs Bürgerschaft mitansehen, wie teilweise staatlich alimentierte Extremisten das staatliche Gewaltmonopol außer Kraft setzen. (CJ)