Nächster Angriff: AfD-Politikerin ins Gesicht geschlagen

Wird immer mehr zum Ziel linksextremer Gewalttäter: Die Alternative für Deutschland (Bild: metropolico)

Die gewaltsamen Übergriffe linksextremer Kreise gegen die neue Partei Alternative für Deutschland (AfD) hören nicht auf. Nun erwischte es eine AfD-Politikerin, der am Sonntagabend in Schwerin ins Gesicht geschlagen wurde.

Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, hat eine AfD-Politikerin einen Faustschlag ins Gesicht erlitten. Der Angriff ereignete sich am Sonntag Abend an einem Wahlkampfstand im Schweriner Stadtzentrum. Mehrere dem linken Lager zuzurechnende Personen griffen den Stand an, einer davon schlug der AfD-Frau ins Gesicht.

„Wir werden uns durch solche Vorfälle nicht beirren lassen“

Am Tag davor hatte es in Wismar, wie Schwerin ebenfalls in Mecklenburg-Vorpommern gelegen, einen weiteren Angriff auf einen AfD-Infostand gegeben. Der aber lief relativ glimpflich ab, die Parteiangehörigen wurden in Wismar „nur“ bedroht. „Bei zukünftigen Terminen der AfD wird die Polizei im unmittelbaren Umfeld sichtbar sein“, sagte der Sprecher der Polizeiinspektion Schwerin, Steffen Salow, laut Abendblatt. Auch die Polizei in Stalsund kündigte demnach an, die Partei zu beschützen, wenn am kommenden Samstag AfD-Sprecherin Frauke Petry und der Spitzenkandidat für Mecklenburg-Vorpommern, Leif-Erik Holm, in der Hansestadt zum Wahlkampf auftreten.

Ebenfalls am Samstag war es in Bremen zu einem Angriff Linksextremer auf eine Wahlkampfveranstaltung mit Partei-Chef Bernd Lucke gekommen. Drei Personen wurden festgenommen, mittlerweile jedoch wieder freigelassen. Lucke zeigte sich entsetzt von dem Angriff, gab sich aber in der Folge kämpferisch. Auf Facebook teilte der AfD-Chef mit: „Wir werden uns durch solche Vorfälle nicht beirren lassen und jeden in seine Schranken verweisen, der die Meinungsfreiheit in Deutschland angreift.“

Am 2. September in Düsseldorf

Derweil kündigte die AfD – ebenfalls auf Ihrer Facebook-Seite – die nächste Großveranstaltung an: Am 2. September soll in Düsseldorf erst gegen Nachmittag eine Demonstration am Hauptbahnhof stattfinden, ab 19 Uhr ist eine Rede Luckes an den Rheinterrassen vorgesehen. Bleibt nur zu hoffen, dass die Polizei in NRW von vornherein die notwendigen Maßnahmen zur Sicherung der Parteimitglieder ergreift.

Allerdings sollten sich die AfD-Mitglieder darauf nicht verlassen. NRWs Innenminister Ralf Jäger (SPD) hat sich in der Vergangenheit – Stichwort: Salafisten – nicht gerade durch einen allzu ausgeprägten Realitätssinn ausgezeichnet. (MP)

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