Oliver Janich, Parteivorsitzender der Partei der Vernunft tritt vom Vorsitz zurück

Oliver Janich tritt zurück (Bild: Partei der Vernunft; Quelle: Wikipedia; Rechte: CC-Lizenz; Original: Siehe Link)

Laut Pressemitteilung teilt der Bundesvorstand der Partei der Vernunft (PDV) mit, dass der Bundesvorsitzende Oliver Janich am 17. April seinen Rücktritt erklärt habe.

Der Schritt wird mit Janichs journalistischen Tätigkeiten begründet. Laut Pressemitteilung der PDV wirke sich die investigative journalistische Tätigkeit Oliver Janichs und seine persönlichen Stellungnahmen zu aktuellen und vergangenen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen zu stark auf das Außenbild der von ihm mitbegründeten Partei aus. Des Weiteren schränkt die exponierte Position als Bundesvorsitzender seine journalistischen Entfaltungsmöglichkeiten zu stark ein.

Die Partei der Vernunft bezeichnet sich als eine libertäre Partei. Sie wurde 2009 von Oliver Janich gegründet, nachdem der Vorschlag einer Parteigründung, den er in einer Focus Money-Kolumne unterbreitete, ein positives Leserecho hervorrief. Die PDV steht nach Eigendarstellung dem Sozialstaat kritisch gegenüber und fordert einen Minimalstaat, der durch Dezentralität, Subsidiarität und direkte Demokratie bestimmt wird.

Wirtschaftlich orientiert sich die PDV an der Österreichischen Schule der Wirtschaftswissenschaft, der unter anderem der Wirtschaftsnobelpreisträger Friedrich August von Hayek angehörte. Staatliches Handeln soll auf den Schutz des Lebens, der Freiheit und des Eigentums der Bürger beschränkt werden, so die Darstellung der Partei.

Der Bundesvorstand der PDV akzeptiere den Schritt Janichs. (BS)