Medien-Spiegel: Der Salafismus ist kein Grüppchen, sondern eine Bewegung!

Aiman Mazyek fordert, „Islamfeindlichkeit“ unter Strafe zu stellen (Bild: Jakub Szypulka; Quelle: Wikipedia; Rechte: CC-Lizenz; Original: Siehe Link)

In einem aktuellen Artikel auf der Internetseite des Tagesspiegels kommt der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, zu Wort und fordert Konsequenzen aus den NSU-Morden. Islamfeindlichkeit will der Islam-Lobbyist sogar unter Strafe gestellt wissen. Doch was wäre, wenn beispielsweise ein deutscher, atheistischer Funktionär in exakt demselben Ton Konseuqenzen aus den Anschlägen von Islamisten fordern würde? Das Ergebnis zeigt metropolico im Medien-Spiegel. Vorsicht, Satire!

Der Salafismus ist kein Grüppchen, sondern eine Bewegung, sagt Adolf Herrmann, Vorsitzender des Zentralrats der Atheisten in Deutschland. Er fordert ein Stoppschild gegen islamischen Extremismus.

Der Zentralrat der Atheisten (ZAD) sieht in der Größe des Salafisten-Umfelds einen Beleg für die Verankerung der Terroristen in der Einwanderer-Gesellschaft. Dass inzwischen 4.000 Personen identifiziert seien, zeige dass man es mit einer Bewegung zu tun habe, sagte der Vorsitzende des ZAD, Adolf Herrmann, dem Medien-Spiegel. „Schon die Formulierung ‚Salafisten‘ ist ein sprachliches Delikt“. Islamistisches Denken habe „viel tiefere Wurzeln in der Gesellschaft als viele wahrhaben wollen, und das nicht erst seit gestern, sondern seit Jahrzehnten.“ Deutschland müsse daraus jetzt „anders als nach 9/11, London, Madrid, Mumbai oder auch dem Mord an zwei US-Soldaten am Frankfurter Flughafen Konsequenzen ziehen und sehr offen über strukturellen Rassismus unter Muslimen sprechen.“

Denn nur dann könne man ihn auch bekämpfen. Derzeit gäbe es fast täglich islamisch motivierte Anschläge, sagte Herrmann. Dass die Täter sich dabei bisher auf Ziele im Nahen Osten konzentrieren, habe „System“ und liege nicht an logistischer Unfähigkeit. „Man probiert auch hierzulande schon aus, wie weit man gehen kann.“

Herrmann forderte als eine Maßnahme, Islamismus zum Straftatbestand zu machen. Dies wäre „ein Stoppzeichen“ der Gesellschaft. „Dass Hakenkreuzschmierereien bestraft werden, aber nicht solche Hassdelikte, ist Wasser auf die Mühlen der Täter – und übrigens auch der Scharfmacher auf rechtsextremer Seite“, sagte er. Zum Bekanntwerden salafistischer Vorfälle in Sicherheitsbehörden sagt er: „Das muss niemanden wundern. Schlimm ist aber, wenn beschwichtigt und kleingeredet wird, weil dadurch die schwarzen Schafe, die es unter der großen Mehrheit grundanständiger Mitarbeiter und Beamter gibt, gedeckt werden.“ Der Bundesinnenminister selbst beschreibe als Folge des ansteigenden Islamismus, dass die Hemmschwelle dagegen dramatisch sinke. „Das kann uns doch nicht kaltlassen?“

Medien-Spiegel – Die neue Kolumne auf metropolico. Vorsicht, Satire! Im Medien-Spiegel werden Nachrichten und Kommentare aus Mainstream-Medien gespiegelt, also inhaltlich ins Gegenteil verkehrt oder auf einen anderen Sachverhalt bezogen, um Unverhältnismäßigkeiten in der Berichterstattung aufzuzeigen. Hier: Ein aktueller Artikel im Tagesspiegel.