Frank-Furter Schnauze: Was sich ein Agnostiker für die Zukunft der Katholischen Kirche wünscht

Noch der oberste Hirte der Katholischen Kirche: Papst Benedikt XVI. (BIld: Rvin88; Quelle: Wikipedia; Rechte: CC-Lizenz; Original: Siehe Link)

Papst Benedikt ist Geschichte. Oder etwa nicht? Der Pontifex mit deutschem Migrationshintergrund setzte sich in seiner Amtszeit mitunter mit dem Verhältnis zwischen Vernunft und Glauben auseinander. Ist sein Rücktritt etwa ein Zeichen, dass die Vernunft zumindest teilweise obsiegt hat? Und könnte das gar die Ankündigung eines dringend notwendigen Wandels in der Katholischen Kirche sein? Hoffentlich, meint zumindest die Frank-Furter Schnauze. Oder: Was sich ein Agnostiker für die Zukunft der Katholischen Kirche wünscht.

Rücktritte sind dieser Tage in Mode. Vor allem unter Konservativen. Die scheinen besonders häufig und gerne Doktorarbeiten zu fälschen, im Gegensatz zu ihren linken Kontrahenten. Liegt das daran, dass linke Politiker so etwas nicht machen? Daran, dass sie viel seltener promoviert haben? Oder etwa daran, dass bei ihnen niemand so genau (um nicht zu sagen: akribisch) nach Plagiaten sucht? Wie auch immer.

Ein – per Definition – Ultrakonservativer, der jüngst von seinem Amt zurücktrat, ist Papst Benedikt XVI. Das Satiremagazin Titanic illustrierte den Vorgang mit einer getürkten Bild-Headline: „Aus Bibel abgeschrieben – Ratzinger verliert Papst-Titel“. Der war mal wirklich lustig, sicher auch in den Augen manch eines gemäßigten Katholiken.

Ein Mensch aus Fleisch und Blut ist er trotzdem

Zu den Gemäßigten gehört er wohl kaum: Gabriel Amorth, seines Zeichens Chef-Exorzist im Vatikan. Wenige Tage nach dem Rücktritt des Kirchenoberhauptes meldete sich Amorth zu Wort und lobte den Anteil des Papstes bei der wortwörtlichen Austreibung des Daibels (Benedikt XVI. habe demzufolge „wirkungsvolle Gebete zur Teufelsaustreibung geschenkt“). Amorth bewirkte damit vor allem eines: Dass der Welt medienwirksam vor Augen geführt wurde, dass es jemanden wie ihn auch im 21. Jahrhundert noch gibt. Und zwar in Amt und Würden, Rücktritt mutmaßlich ausgeschlossen (Fälschen, im Wortsinn, gehört hier schließlich zum Geschäft).

Da oft und zurecht auf metropolico der Islam ob seiner mitunter eklatant rückständigen Vorstreiter kritisiert wird, darf dieser Fall hier nicht unkommentiert bleiben. Ein Chef-Exorzist im 21. Jahrhundert in einem – im weitesten Sinne – westlichen Land (wenngleich der Vatikan in etwa so demokratisch ist wie Katar…); das ist, als würden BASF und Siemens auch heute noch Alchemisten beschäftigen, die allen Ernstes danach forschen sollen, wie man Unrat in Gold verwandelt. Nicht selten beklagen gerade katholische Kirchenvertreter den Schwund an Gläubigen (oder zumindest: Kirchensteuer-Zahlenden). Der Fall des Gabriel Amorth führt vor, dass daran längst nicht nur Kulturrevolution und Zeitgeist schuld sind, sondern in erheblichem Umfang die Kirche selbst. Nämlich, indem sie sich geradezu krampfhaft der Moderne verschließt, und zwar weit über das Maß des theologisch Notwendigen hinaus.

Tatsächlich hat gerade Papst Benedikt XVI., und zwar ausgerechnet mit seinem Rücktritt, zumindest eine schwer-erträgliche Tradition der katholischen Kirche vorübergehend abgeschafft: Das monatelange, medienwirksame Dahinsiechen eines armen alten Mannes vor den Augen der Welt. Der Papst mag die Titel „Stellvertreter Jesu Christi“ und „Nachfolger des Apostelfürsten“, gerne auch noch umgangssprachlich den „Statthalter Gottes auf Erden“, führen, ein Mensch aus Fleisch und Blut ist er trotzdem.

Die große Herausforderung

Verändert hat sich allerdings die Menschheit und ihr Umgang mit Informationen. Was über Jahrhunderte hinter den Mauern des Vatikans in völliger Abgeschiedenheit geschah, wird dieser Tage zwangsläufig zum Dauerbrenner in den Massenmedien. So schon zu beobachten beim vorherigen Papst, dessen Ringen mit dem Tod in Boulevard und Fernsehen auf skurrile Weise an den Dauerhype um die britischen Royals und ihre jeweiligen Liebschaften erinnerte (unvergessen die unfreiwillige Geschmacklosigkeit, dass ausgerechnet im Moment des Ablebens von Johannes Paul II. auf Pro7 der Film „Stirb Langsam“ lief; wenngleich man das den Fernsehmachern mangels hellseherischer Gaben nicht wirklich vorwerfen kann). So wichtig die Auseinandersetzung mit dem Tode und dem hypothetischen „Danach“ für Gläubige zwangsläufig ist, mit der andauernden Zurschaustellung der Gebrechlichkeit ihres obersten Hirten kann keiner selbstbewussten Religionsgemeinschaft gedient sein. Schon gar nicht, wenn diese Auseinandersetzung auf jenem Niveau erfolgt, das die gegenwärtige Medienlandschaft – traurig, aber wahr – wesenhaft auszeichnet (reduzieren wir es freundlicherweise auf Voyeurismus, obwohl wir wissen, dass das eine geheuchelte Untertreibung ist).

So begrüßenswert der Rücktritt des Papstes von daher ist, so wenig hat dieser Pontifex jedoch für die dringend notwendige Modernisierung seiner Kirche – zumindest auf den ersten Blick! – getan. Den Katholizismus in Einklang mit dem gegenwärtigen Stand der Wissenschaft zu bringen, bleibt die große Herausforderung, der sich hoffentlich sein Nachfolger – auch öffentlich – stellen wird.

Das ist auch und gerade aus Sicht eines Agnostikers dringend wünschenswert. Kein Zweifel besteht daran, welchen Anteil das Christentum historisch an der Entwicklung westlicher Werte hat. Ebenso darf kein Zweifel daran bestehen, dass nicht die Religion, sondern die überfällige Emanzipation der Menschen von derselben vornehmlich zur Entstehung von Demokratie, Humanismus und Freiheit geführt haben. Religionen mit absolutistischem Deutungsanspruch waren und sind vor allem dadurch geprägt, dass sie sich ganz hervorragend zur Sicherung der Macht Einzelner instrumentalisieren lassen.

Voller historischer Pointen

Gerade darin unterscheidet sich heutzutage die Religion im Okzident von jener im Orient: Dass sie hierzulande eben nicht (mehr) diese bisweilen allmächtige (und schon daher für jeden überzeugten „Ungläubigen“ unerträgliche) gesellschaftliche und politische Rolle spielt. Mehr als jede andere Religion diente und dient der Islam den Machthabern in seinem Hoheitsbereich, jenen „mitunter eklatant rückständigen Vorstreitern“, zur Sicherung ihres Einflusses und ihrer Kontrolle über die jeweiligen Gesellschaften. Er rechtfertigt höchst patriarchalische Strukturen bis hin zur institutionalisierten Unterdrückung von Frauen und Andersdenkenden.

Doch dafür stand der Islam „weiß Gott“ nicht alleine in der Menschheitsgeschichte, auch die christliche Welt zeigte sich und ihre Religion über Jahrhunderte von dieser scheußlichen Seite. Das Aufbegehren dagegen hat jedoch nicht nur die Moderne selbst begründet, sondern ausgerechnet – und das ist fürwahr eine große historische Pointe – jenen Werten, die wir heute als „christliche Werte“ verstehen, flächendeckend zum Durchbruch verholfen, letztlich manifestiert in den Verfassungen des Westens; auch in dem, was man in Deutschland für eine solche hält, dem deutschen Grundgesetz.

So, wie die Geschichte zeigt, dass „mehr Religion“ nicht per se zum Guten führt, zeigt die Gegenwart, dass „weniger Religion“ nicht automatisch zu Schlechtem führen muss. Längst ist kein Gott mehr notwendig, um „Gutsein“ zu definieren; und manch wahrhaft gottlose Ideologie führt gegenwärtig mit geradezu religiös-anmutender Dogmatik ihr eigenes Verständnis vom „Gutsein“ auf die Spitze, um schlussendlich Tucholsky auf eindrucksvolle Weise recht zu geben: „Das Gutgemeinte ist das Gegenteil des Guten“, zumindest, wenn es übertrieben wird. Auch diese Erkenntnis ist voller historischer Pointen.

Die grundlegenden Probleme der Katholischen Kirche

Die Kirche sucht nicht selten mit den Vordenkern des neuen „Gutseins“ (Pazifismus, Multikulturalismus, Kulturrelativismus, etc.) den Schulterschluss und sieht darin den Pfad zur Modernisierung. Tatsächlich ist das ein Irrtum, dem auch Ratzinger als Papst mitunter aufgesessen war. Das zeigte sich gerade und vor allem in seinem Umgang mit dem Islam, den er einmal kritisierte, aber mehrfach hofierte. Dem zu Grunde lag mutmaßlich die fatale Überzeugung, das Gute stecke in der Religiosität selbst. Frei nach dem Motto: Auch wenn ihr nicht an dasselbe glaubt, zumindest glaubt ihr an irgendetwas. Einige Male vermittelte Benedikt XVI. so den Eindruck, jeder noch so radikale Islamist stünde ihm näher, als jemand, der an gar nichts glaubt, aber demokratisch ist. Das, fürwahr, war wohl der größte Fehler dieses scheidenden Papstes.

Der Dialog des Vatikans mit dem Islam ist zweifelsohne eine geostrategische Notwendigkeit, gleichwohl ein Zugeständnis an die Folgen der Globalisierung. Nicht minder wichtig wäre es jedoch gewesen, auch den Dialog mit westlichen „Ungläubigen“ zu intensivieren, denn den Schlüssel zur Moderne wird die Kirche nicht in der rückständigen Religiosität des Orients finden, wohl aber im gemeinsamen Ringen um Werte und Moral mit den säkularen Kräften des Okzidents.

Genau darin offenbaren sich die grundlegenden Probleme der Katholischen Kirche: Ein Stück weit geblendet, ein Stück weit getrieben, macht sie gemeinsame Sache ausgerechnet mit jenen, die zwar vorgeben, dem „Gutsein“ zu dienen, in Wahrheit jedoch die gänzliche Abschaffung jeglicher Identifikation mit den Ursprüngen westlicher Ethik und Moral, westlichen „Gutseins“, anstreben. Und vernarrt in Glauben und Religiosität verschließt sie (zumindest bis dato) die Augen davor, dass nicht der Glaube (und schon gar nicht irgendeiner) der kleinste gemeinsame Nenner der Moderne sein kann, sondern nur das Bekenntnis zu jenen politischen Werten, die das Christentum selbst mit ausgeprägt hat, für die es – seinem Heiland ähnlich – zwar nicht mit dem Tode, aber mit erheblicher Schwächung bezahlt hat: Freiheit, Demokratie und Vernunft; zweifelsohne die derzeit bestmögliche Form weltlicher Befreiung des Menschen von seinen – wahlweise von Gott oder der Natur vermachten – Lastern.

Der Streit für das Rückgrat dieser Gesellschaft

Die Verworrenheit all der wirkenden Kräfte, ihre geheuchelten Lobpreisungen des „Gutseins“ und die Denaturierung desselben im medialen Diskurs, hinzu die Konflikte, resultierend aus weltlichen Interessen und theologischen Ansprüchen, scheinen manch einen handelnden Akteur im Vatikan auf politisches Glatteis geführt zu haben. Aus diesem Dornröschenschlaf zu erwachen hieße: Die Kirche muss die Demokratisierung (und Säkularisierung) des Westens und damit einhergehend ihren eigenen Verlust an Macht und Einfluss nicht nur endlich akzeptieren, sondern mehr noch, darin eine historische Chance sehen. Denn genau daraus lässt sich eine Rolle der Kirche in der Moderne herleiten, die realpolitisch weitaus erfolgversprechender ist, als das Festhalten an mittelalterlichen Ritualen; weil sie den Bedürfnissen und Erfahrungen der Menschen schlicht und ergreifend viel mehr gerecht würde. Dann könnte endlich eine Besinnung der kirchlichen Obrigkeit auf das wirklich Wesentliche stattfinden, auf ihre Rolle in einer modernen Gesellschaft. Und das wäre, gerade in dieser Zeit, zuvorderst und vor allem: der Streit und der Einsatz für das Rückgrat dieser Gesellschaft, die Familie.

Das klassische Familienbild auch in Zeiten der Demokratie, der Moderne und des Pluralismus aufrecht zu erhalten, zu bewerben und als erstrebenswert zu vermitteln – das ist eine Aufgabe, für die es in westlichen Gesellschaften eine realpolitische Notwendigkeit gibt. Und es wäre eine Rolle, bei deren Ausübung sich die Katholische Kirche der Unterstützung nicht nur ihrer Anhänger, sondern auch so manch eines Säkularen (Agnostikers, Atheisten) sicher sein könnte. Erfolgreich kann ein solches Engagement aber nur sein, wenn es nicht im Gewand unzeitgemäßer Anschauungen daher kommt, was auf viele Menschen, vor allem jüngere, bestenfalls merkwürdig, oftmals eher noch weltfremd wirkt.

Vornehmlich auf die falschen Pferde gesetzt

Konkretisiert bedeutet das: Es braucht eine Kraft im Westen, die elementare Werte vorlebt und das Rückgrat der Gesellschaft stärkt, ohne die wesentlichen Errungenschaften der Moderne in Frage zu stellen. Diese wesentlichen Errungenschaften sind jedoch eben nicht die Toleranz vor fremden Extremismen, gar das Streben nach moralisch und ethisch entwurzelten Gesellschaften, die im Scheine einer vermeintlichen Vielfalt nur noch nach Konsum als einziger Form der Selbstverwirklichung streben. Das, was in Medien als „Gutsein“ verkauft wird, ist zunehmend sein genaues Gegenteil. Doch wie bitte schön soll diese Botschaft transportiert werden, wenn selbst die Kirche diese moralischen Widersprüche nicht sieht, wenn sie Pakte mit dem tatsächlich Bösen schmiedet, wenn sie um des puren Glaubens willen eher noch das wahre (westliche!) „Gutsein“ verrät?

Mehr als je zuvor dürsten westliche Gesellschaften nach einer eigenen Identität, die sehr wohl die Verbrechen der Vergangenheit kritisch hinterfragt und ihre Wiederholung zu vermeiden sucht, die sich aber gleichwohl ihrer Errungenschaften bewusst ist, diese erstens verteidigen und zweitens verbreiten will – weil sie, nicht religiös, sondern politisch und menschlich besser sind! Dabei kann – auch aus Sicht eines Agnostikers – eine selbstbewusste, moderne Kirche eine Schlüsselrolle spielen, so denn sie „ihren Segen“ mit dem Wissensstand des 21. Jahrhunderts macht und gesellschaftliche Realitäten akzeptiert. Letzteres jedoch bedeutet: „Gutsein“ ist zuvorderst keine theologische, sondern eine außerordentlich realpolitische Frage, in der die Kirche in den vergangenen Jahren vornehmlich auf die falschen Pferde gesetzt hat.

Im Sinne von Freiheit und Demokratie

Die Mühlen im Vatikan mahlen langsam, sehr langsam. Doch fest steht: Die Katholische Kirche braucht dringend einen Wandel. Der Rücktritt des Papstes mit deutschem Migrationshintergrund könnte sich dabei durchaus als Türöffner, seine Amtszeit als Phase des Übergangs erweisen. Die Tür hat Benedikt XVI. geöffnet, indem er mit einem ungeschriebenen Kirchengesetz brach und vor seinem Ableben den Platz für einen neuen Pontifex räumte; den Übergang möglicherweise bereitet, da – wenn auch nicht hinreichend in der Öffentlichkeit wahrgenommen – die Balance aus Glaube und Vernunft sowie die Auseinandersetzung mit der Wissenschaft zu seinen intellektuellen Schwerpunkten zählte. Womöglich ist das der Samen der Moderne, den Benedikt XVI. klammheimlich auf klerikaler Ebene ausgesät hat. Möge der nächste Kirchenvater diesen Samen aufnehmen und schleunigst zur Blüte treiben.

Im Sinne des Westens und seiner Werte, im Sinne von Freiheit und Demokratie, im Sinne der Kirche und des Christentums, sogar im Sinne von Säkularismus und Aufklärung – jedenfalls auf das „große Ganze“, also auf das Globale bezogen – darf gemutmaßt (und vor allem: gehofft) werden, dass Papst Benedikt XVI. die Zeichen der Zeit erkannt hat. Zumindest das eine Zeichen, das besagt, dass es allerhöchste Zeit für einen Wandel ist. Und das zweite Zeichen, das besagt, dass er selbst nicht mehr die Kraft dazu hat, diesen voran zu treiben. Einzig, in welche Richtung ein möglicher Wandel gehen wird, fällt in die Zuständigkeit seines Nachfolgers. Gut möglich, dass der scheidende Pontifex ganz realpolitisch in diesem Punkt Vernunft vor Glauben gestellt hat. Denn: Nur, wer noch lebt, kann wirklich einen Einfluss auf das Wirken seines Nachfolgers ausüben (bemerkenswert, dass dieser Punkt in der öffentlichen Debatte quasi unausgesprochen blieb).

Vernunft vor Glauben

Ob das der Fall sein wird, ob es einen Wandel geben wird, welche Richtung dieser gegebenenfalls haben wird und ob der scheidende Papst darauf tatsächlich noch einen Einfluss ausübt, muss die Zukunft zeigen. Vielleicht wird eines Tages genau das die Quintessenz aus dem Wirken dieses Papstes sein, der medienwirksame Slogan, der über allem anderen steht: Vernunft vor Glauben, wenn es darauf ankommt. Genau das wäre der Kirche dringend zu raten, es wäre der Moderne überaus angemessen – und vor allem, mit Verlaub, es wäre einem deutsch-stämmigen Pontifex außerordentlich würdig.

Zumindest eines steht heute schon fest: Personen wie Gabriel Amorth sollten bei der zukünftigen Ausrichtung der Katholischen Kirche nur eine untergeordnete Rolle spielen, bestenfalls gar keine. Zumindest, wenn der (noch) mächtigen Institution an ihren verbliebenen Gläubigen (oder: Kirchensteuer-Zahlenden) nur irgendetwas gelegen ist.

Es mag nicht an einem Agnostiker sein, der Kirche Ratschläge für ihre Zukunft zu geben. Verboten ist es ihm allerdings nicht. Auch das ist eine Errungenschaft, die man im Klerus endlich wertschätzen sollte. Wenn nicht auf den ersten, dann doch wenigstens auf den zweiten Blick.