In eigener Sache: metropolico feiert einjähriges Bestehen – Auf in ein erfolgreiches zweites Jahr!

Happy metropolico-Day! metropolico feiert! (Bild: metropolico)

Vor genau einem Jahr, am 30. Januar 2012, erblickte das neue Online-Magazin metropolico das Licht der virtuellen Welt. Längst hat sich die Seite etabliert und erfreut sich stetig wachsender Beliebtheit. Das allerdings ist für die das metropolico-Team kein Grund, sich auf dem bisher Erreichten auszuruhen, sondern viel mehr Ansporn, das Angebot im zweiten Jahr noch auszubauen und stetig zu verbessern.

Die Welt ist groß. Und das Internet ist fast noch größer. Nachrichtenportale gibt es im Web wie den berühmten Sand am Meer. Und selbst das so genannte politisch inkorrekte Spektrum, inhaltlich also alles rechts von der Linkspartei, ist durchaus mit Vielfalt gesegnet. Manch guter Blog leistete schon hervorragende Arbeit, als metropolico noch gar nicht gegründet war. Brauchte es da überhaupt noch ein weiteres, ein neues Angebot wie das unsere?

Ein Jahr nach Inbetriebnahme von metropolico ist die Frage beantwortet: Ja! Denn es ging und es geht uns nicht nur darum, allgegenwärtige Inhalte neu zu interpretieren, sondern auch darum, mit eigenen Inhalten einen konstruktiven und unabhängigen Beitrag zur politischen Berichterstattung in Deutschland zu leisten. Diese Rechnung ist aufgegangen.

Längst ist erkennbar, dass sich metropolico weg von der reinen Meinungsäußerung und hin zu einem professionellem Online-Magazin entwickelt, mit eigenen Nachrichtenbeiträgen, Kolumnen, Interviews und investigativen Hintergrundberichten. Da war beispielsweise gleich im Frühjahr 2012 die Serie über den Penzberger Imam Idriz und seinen offenkundigen Titelschwindel. Freilich ohne metropolico als Quelle zu nennen, flossen die Rechercheergebnisse des bayerischen Teams um Christian Jung sogar in die Artikel manch einer Münchner Zeitung mit ein. Da waren die „Blockupy“-Feiertage des Linksextremismus in Frankfurt, bei denen sich der „Frank Furter“ unter den metropolico-Autoren aus der Main-Metropole unter das antikapitalistische Demo- (und Party-)Volk mischte, um der realitätsfremden offiziellen Berichterstattung über das „Event“ einen Funken Wahrheit entgegen zu halten. Da war und ist bis heute die investigative Berichterstattung über den Linksextremismus in der bayerischen Landeshauptstadt und dessen heimliche Unterstützer in der rot-grünen Stadtregierung. Da war Francesco Güssow, der es seinem Frankfurter Kollegen gleichtat und sich inkognito in die Höhle des „antifaschistischen“ Löwen wagte. Da war das FR-Komplott, das metropolico als Kampagne der dahin siechenden Frankfurter Rundschau enttarnte; und der FW-Konflikt, bei dem metropolico aus erster Hand über die Freien Wähler an Main und Isar berichtete.

Da waren zahlreiche Hintergrundberichte über den Klimawandel, die Energiewende und den RAF-Terror; da waren Interviews mit spannenden Gesprächspartnern; da waren Gastbeiträge von renommierten Autoren; da waren knackige Meinungsbeiträge unserer Autoren, die bei den meisten „seriösen“ Medien nicht einmal als Leserkommentare geduldet worden wären; da waren Nachrichten über Ereignisse, die man in Deutschlands Mainstream-Redaktionen am liebsten totgeschwiegen hätte. Und da war so manch eine erfrischende, weil hochwertige Debatte im Kommentarbereich, der sich auf metropolico bis dato vor allem durch die angenehm hohe Qualität der Beiträge auszeichnet.

Entscheidend jedoch ist: All das war erst der Anfang. Das neue Online-Magazin metropolico hat gerade erst das Licht der Welt erblickt – und doch schon relativ schnell das Laufen gelernt. Nun wird es darum gehen, im zweiten Jahr das Angebot sukzessive zu erweitern und die Qualität stetig zu verbessern. In naher Zukunft wird die Seite ihr erstes Design-Upgrade erleben, der investigative Journalismus und das Angebot an audiovisuellen Medien sollen ausgebaut werden. Damit einher geht der Aufruf: Wer Lust hat, an alledem mitzuwirken, ist herzlich eingeladen, sich bei der Redaktion zu melden. Denn langfristig will metropolico auch in weiteren Metropolen Redaktionsteams aufbauen, die vor Ort und aus erster Hand über die zahlreichen Missstände in ihrer Stadt berichten.

Das erste Jahr bestärkt die Redaktion darin, dass es für ein solches Angebot eine große Nachfrage im Land gibt. Ein Angebot, das wesentlich darauf beruht, selbst zu recherchieren und eigene Nachrichten zu produzieren. Denn das Vertrauen in die Berichterstattung der Etablierten ist vielerorts zerstört. Es muss zerstört sein in einem Land, das sich mit 82 Millionen Einwohnern den teuersten staatlichen Medienapparat der Welt leistet; ein Land, in dem ein Medienimperium von der westfälischen Provinz aus klammheimlich die öffentliche Meinung steuert und zudem noch die große Politik „berät“; ein Land, das zudem Teil einer Europäischen Union ist, in deren Machtzentrale eine Kommission bereits Pläne schmiedet, die Medienlandschaft wohlfeil nach eigenem „Qualitätsempfinden“ zu „gestalten“, ergo: die Pressefreiheit faktisch abzuschaffen.

Nie zuvor seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland war es notwendiger, dass die Bürger selbst ihre eigenen Medien- und Informationsangebote entwickeln, um einem offenkundig von „höheren Mächten“ geleiteten Medienkartell entgegen zu wirken. Dieses Medienkartell zeichnet sich dadurch aus, dass es eng mit den großen Parteien verstrickt ist, dass seine führenden Persönlichkeiten fast durchweg eine gemeinsame politische Linie vertreten und dass es sich offenbar dazu berufen fühlt, die Bürger im Sinne dieser Linie zu „erziehen“. Dabei scheut man selbst Lüge und Verleumdung nicht, dabei wird die Realität entfremdet und verbogen, dabei werden gravierende Probleme kleingeredet, gleichwohl politisch „willkommene“ Ereignisse grenzenlos überzeichnet und im Sinne der besagten Linie ausgeschlachtet. Wie beispielsweise die so genannten ‚NSU‘-Morde, zu deren Instrumentalisierung Wolfgang Hübner in seinem berüchtigten Zwischenruf alles gesagt hat, was es zu sagen gibt. Dem gegenüber steht das kollektive Wegschauen der Medien vor wachsenden Integrationsproblemen und ihren Ursprüngen, gar noch die Zusammenarbeit etablierter Kreise mit linksextremen Gruppierungen und angeblich moderaten Islamisten.

Das politische Pendel ist im Deutschland des 21. Jahrhunderts weit nach links ausgeschlagen. So weit, dass linker Extremismus in den Medien zunehmend salonfähig wird; ersichtlich beispielsweise daran, dass ein bekennender Sozialist wie Oskar Lafontaine in trauriger Regelmäßigkeit im einstigen Sprachrohr des deutschen Bürgertums, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, dazu berufen wird, den verdutzten Lesern zu erklären, was nicht stimmt in Deutschland und Europa; und wie ein „gerechteres“ Wirtschafts- und Gesellschaftssystem nach sozialistischem Gusto denn aussehen soll. Das traurige Ergebnis dieser Entwicklung ist: Selbst die Mitte hat in diesem Land keine Stimme mehr. Wer nur tatsächliche Positionen des Bürgertums vertritt, gilt in den meisten Medien schon als „Rechtspopulist“.

Das allerschlimmste daran ist freilich, dass diese Entwicklung das Demokratieprinzip selbst untergräbt. Denn Demokratie lebt von dem Pluralismus, der aus der Koexistenz unzählbar vieler Meinungen entsteht; und aus dem Wettbewerb, der aus dem Ringen verschiedener Positionen um den besseren Weg resultiert. In zahllosen Sachfragen ist dieses Prinzip außer Kraft gesetzt, die Elite der Gegenwart stellt ihre eigene (Kollektiv-)Meinung, ihre eigene (Kollektiv-)Position über alle anderen; und folglich auch über das Demokratieprinzip selbst. Die Wahrheit jedoch lautet: Es ist nicht undemokratisch, den Islam zu kritisieren. Es ist nicht undemokratisch, Integrationsprobleme zu benennen. Es ist nicht undemokratisch, gegen den Euro oder gar gegen die ganze EU zu sein. Es ist nicht undemokratisch, un-links zu sein.

Ausgesprochen undemokratisch aber ist es, wenn linker und islamischer Extremismus hofiert und schöngeredet, gleichwohl schon jede demokratisch-rechte Position geächtet wird. Ausgesprochen undemokratisch ist es ferner, allen unliebsamen Meinungen medial den Mund zu verbieten, gar bewusst all jene Informationen zu verschweigen oder zu verfälschen, die den Bürger – nach Sichtweise des Establishments – zu unliebsamen Meinungen führen könnte. Gegen diese Entwicklung, gegen diese Kräfte, kämpft metropolico seit nunmehr einem Jahr an. Es ist ein Kampf gegen jene, die sich des Medienapparats bemächtigt haben und damit sprichwörtlich Schindluder treiben; die einzig ihre eigenen Interessen bedienen, wider die Interessen des Gemeinwohls, wider das Recht der Menschen auf eine funktionierende Demokratie mitsamt vielfältiger (statt einfältiger!) Medienlandschaft. Umso mehr ist es ein Kampf für die Demokratie.

Der Vorsatz für das zweite Jahr metropolico lautet daher, diesen Kampf noch professioneller und noch umfangreicher fortzusetzen. Denn er ist notwendiger denn je. Momentan mögen Angebote wie das unsere im Vergleich zu den allmächtigen Platzhirschen im deutschen Medienstadl wie der berühmte Kampf des kleinen David gegen den gigantischen Goliath wirken. In diesem Fall jedoch weiß David mit der Wahrheit einen starken Verbündeten auf seiner Seite. Das begrüßenswerte Ergebnis dessen lautet: David wächst. Und er ist längst nicht der einzige. Goliath hingegen hat seine besten Tage schon lange hinter sich. In diesem Sinne: Auf in ein erfolgreiches zweites Jahr.

Informationen sind die Waffen, mit denen die Schlachten der Gegenwart und der Zukunft geschlagen werden. Aufklärung ist der größte Feind all derer, denen an einem unmündigen, obrigkeitshörigen und gleichgeschalteten Volk gelegen ist, gleich ob sie sich linke, rechte oder islamische Extremisten schimpfen. Der Verein metropolico e.V., Betreiber von metropolico, stellt sich all diesen Kräften entgegen, für eine freie, aufgeklärte, demokratische Gesellschaft. Wir bedanken uns bei Ihnen, liebe Leser, für Ihre Aufmerksamkeit, Spenden und das berühmte „Weitersagen“ im ersten Jahr unserer Existenz. Und wir hoffen auch in Zukunft auf Ihre Unterstützung. Gemeinsam sind wir stark! Happy metropolico-Day!