Frank-Furter Schnauze: Islam-Verbände geben Wolfgang Hübner Recht

    Nun hat der Koordinierungsrat der Muslime Hübner wohl mehr als einen Gefallen getan! (Bild: metropolico)
Nun hat der Koordinierungsrat der Muslime Hübner wohl mehr als einen Gefallen getan! (Bild: metropolico)

Der Frankfurter Freie Wähler Wolfgang Hübner wurde für seinen Zwischenruf zu den ‚NSU‘-Morden heftig kritisiert. Doch nun bestätigen ausgerechnet Deutschlands Islam-Verbände Hübners Vorwurf, die ‚NSU‘-Morde würden politisch instrumentalisiert. Quod erat demonstrandum.

Es ist einmal mehr ein unerträglicher Forderungskatalog, den der Koordinierungsrat der Muslime, die Dachorganisation der muslimischen Verbände in Deutschland, am Mittwoch vorgestellt hat. Darin heißt es unter anderem, „sämtliche Verantwortlichen im Staatsdienst und in der Politik“ müssten aus ihrem „Versagen“ bei den ‚NSU‘-Morden „personelle Konsequenzen“ ziehen.

Verzicht auf die Begriffe „Islamismus“ und „islamistisch“

Der Sprecher des Koordinierungsrates, Erol Pürlü, beklagte ein „verzerrtes Bild des Islam in Deutschland“. Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD), Aiman Mazyek, erklärte: „Wir sehen das gesellschaftliche Klima im Mittelpunkt“, das aber sei „von wachsendem Rassismus“ geprägt. Daher sei eine „Entnazifizierung“ in Behörden und Ämtern nötig, ferner der Verzicht auf die Begriffe „Islamismus“ und „islamistisch“ sowie eine eigene Rubrik in der Kriminalitätsstatistik für „islamfeindliche“ Straftaten. Außerdem solle der Staat den Opfern des NSU-Terrors jährlich gedenken und diesen als „ein Folgeproblem des Naziregimes“ in den Geschichtsunterricht aufnehmen, so einige der Forderungen aus dem „Dossier zum Terror des Nationalsozialistischen Untergrunds“.

Mit anderen Worten: Ausgerechnet diejenigen, die stets schweigen zu den unzählbar vielen Anschlägen, die weltweit im Namen des Islam begangen werden, nutzen die verachtenswerten, aber einmaligen Taten mutmaßlich zweier, möglicherweise dreier Außenseiter (die im übrigen noch gar nicht gänzlich aufgeklärt sind) für einen absurden Forderungsrausch gegen die deutsche Mehrheitsgesellschaft. Anstatt sich kritisch zum demokratiefeindlichen Gebaren der Islamisten in Ägypten zu äußern, wird der hiesigen Gesellschaft in unerträglicher Weise „Rassismus“ unterstellt. Jener Gesellschaft also, in der rechtsextreme Parteien wie die NPD (zum Glück!) maximal ein Nieschendasein fristen. Jener Gesellschaft, in der Menschen aller Länder, Ethnien und Kulturen Grund- und Menschenrechte genießen, in der gleiches Recht für Alle gilt. Ganz im Gegensatz übrigens zu den Zuständen in islamischen Ländern, wo Christen und andere Nicht-Muslime mitunter schlimmster Verfolgung und Diskriminierung ausgesetzt sind. Auch dazu war von Islam-Funktionären noch nie eine Stellungnahme, schon gar kein Forderungskatalog zu lesen. Dabei hätte es ihr eigener Kulturkreis wohl am allernötigsten, wie nicht zuletzt der stetige Zulauf für islamische Extremisten hierzulande zeigt.

Quod erat demonstrandum

Die ‚NSU‘-Morde würden „von verschiedenen Einwanderer-Lobbyisten in unverschämter Weise genutzt, um vom Staat zusätzliche materielle und ideelle Zuwendungen zu fordern, übrigens keineswegs ohne Erfolg“, schrieb der Frankfurter Freie Wähler Wolfgang Hübner in seinem viel diskutierten Zwischenruf vor einigen Wochen. Dafür wurde Hübner heftig kritisiert, sein Bundesvorsitzender Hubert Aiwanger drohte sogar mit Parteiausschluss.

Nun hat der Koordinierungsrat der Muslime Hübner wohl unfreiwillig einen Gefallen getan. Denn deutlicher, gleichwohl arroganter und verstörender, hätten Deutschlands Islam-Funktionäre Hübner kaum Recht geben können. Quod erat demonstrandum.

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