Bilder aus besseren Tagen, als die Demokraten meinten, die Wirtschaft mit Sozialprogrammen ankurbeln zu können. Obama bei der Unterzeichnung des Gesetzes zu „Obamacare“ (Bild: Pete Souza; Quelle: Wikipedia; Rechte: CC-Lizenz; Original: Siehe Link)

Die Zahl der Anträge auf Arbeitslosengeld ist um 46.000 auf saisonal bereinigte 388.000 gesprungen.

Damit war Zahl solcher Anträge in der letzten Woche so hoch wie seit vier Monaten nicht mehr. Noch vor Kurzem hatte Präsident Obama die sinkende Arbeitslosenzahlen unter die magische Acht-Prozent-Marke als Anzeichen für die Wirkung seiner Politik erklärt.  Allerdings waren bei diesen Zahlen, auf die der Präsident so stolz Bezug nahm, ohne die Arbeitslostenstatistik aus Kalifornien zustande gekommen.

Anders als von Fox News in seiner Meldung dargelegt, wurde durch  Businessinsider.com gemeldet, dass Kalifornien seine Zahlen bei der letzten Erhebung nicht rechtzeitig an die Behörde für den Arbeitsmarkt gemeldet hatte. Doch so oder so, dürften die starken Schwankungen damit zu erklären sein, dass nun wieder der „Normalzustand“ eingekehrt ist.

Wirtschaft zu schwach, um Arbeitskräfte nachzufragen

Somit stellen die gestiegenen Zahlen keinen wirklichen Sprung, sondern nur einen Ausgleich zu einem aus technischen Gründen erfolgten Ausreiser nach unten dar. Damit ist aber auch deutlich geworden, dass der Arbeitsmarkt auf einem sehr hohen und für Präsident Obama und dessen Wiederwahl gefährlichen Niveau verharrt. Die Anzeichen eines Wachstums im Bereich des Einzelhandels und in der deutlich stärker wachsenden Bauindustrie sind zu schwach ausgeprägt, um die Nachfrage nach Arbeitskraft anzukurbeln und damit für eine sinkende Zahl von Anträgen auf die Erstattung von Arbeitslosengeld auszulösen. (CJ)