Zur Sammlung und Unterstützung politischer Kräfte in Deutschland und „aus ernster Sorge um die Zukunft unseres Staates“, insbesondere im Zusammenhang mit der Europa- und Euro-Politik, wurde kürzlich der Verein Wahlalternative 2013 ins Leben gerufen (metropolico berichtete). In verschiedenen Medien wurde, wenn überhaupt, dann an wenig prominenter Stelle auf diese Gründung hingewiesen. Sie sind etwa in FAZ (online und Print) oder Welt (online) keine Berichte zu finden.

Herausragende Ausnahme ist die Frankfurter Neue Presse, die mit ihren Kopfblättern wie der Taunus-Zeitung im Rhein-Main-Gebiet eine beachtliche Reichweite und eine Auflage von über 80.000 aufweist. Diese Traditionszeitungen brachten die Meldung über eine Euro-Kritische Vereinigung mit hochkarätiger Beteiligung am gestrigen Samstag gleich als erste Meldung und widmeten ihr die Schlagzeile „Neue Initiative will Euro-Politik stoppen – Prominente Kritiker schließen sich zusammen und wollen in Wahlkämpfe eingreifen“.

Dies kann bei der gängigen medialen Unterstützung der aktuellen Europolitik schon als Sensation bezeichnet werden. Die Hoffnung, dass die Menschen in Hessen dadurch in ihrem latentem Zweifel am Weg unserer Führung bestärkt und zur Suche nach neuen Möglichkeiten angeregt wurden, ist nicht ganz abwegig, wenn auch der Kommentator (Thomas Baumgartner) sehr angestreng versucht, sich über die Gründung lustig zu machen. (TF)

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