Mitt Romney (Bild: Mark Taylor; Quelle: Wikipedia; Rechte: siehe unten)

Mitt Romney bestärkt den Führungsanspruch der USA und spricht sich für eine uneingeschränkte Freundschaft zu Israel aus.

Für den Niedergang der amerikanischen Führungsposition macht Mitt Romney Prädsident Obamas Außenpolitik verantwortlich. Das Schwinden des globalen politischen Einflusses der USA thematisierte der Herausforderer in einer Rede vor Veteranen in Nevada. Für europäische Ohren ungewohnt, betonte Ronmey patriotisch, dass dieses Jahrhundert ein amerikanisches sein müsse. Gegenüber dem Iran, Russland oder China mahnte er mehr Härte an. Deshalb könne es nicht sein, dass durch Sparmaßnahmen bei den US-Streitkräften die nationale Sicherheit gefährdet werden dürfe. „Es ist ein Irrtum – und manchmal ein tragischer Irrtum – zu denken, dass Standhaftigkeit in der amerikanischen Außenpolitik nur zu Spannungen in der Welt führen kann“, so der Obama Herausforderer.

Schäbige Behandlung unserer Freunde

Bislang besetzte Romney maßgeblich wirtschaftspolitische Themen. Nun empörte er sich in seiner Rede über Obamas Politik gegenüber Israel. Diese Politik käme einer „schäbigen Behandlung eines unserer besten Freunde“ gleich, so Romney vor den Veteranen.

Laut der Homepage Republican-Candidates 2012 vertritt er eine rigide Politik gegenüber dem gewalttätigen und radikalen Jihad. Romney spricht sich dagegen aus, dass amerikanische Steuergelder für die Unterstützung des gewalttätigen Jihads und zur Zerstörung Israels verwendet werden. Romney befürchtet, dass der radikale Islam nur ein Ziel hat, nämlich alle islamischen Staaten unter einem Kalifat zu vereinen und die Nicht-Gläubigen, wenn nötig mit Gewalt, dem Islam zu unterwerfen.

Romney fordert die arabischen Staaten auf, Waffenlieferungen und die finanzielle Unterstützung der Hisbollah und der Hamas zu stoppen. Des Weiteren soll der Druck auf die Palästinenser erhöht werden, Israels Existenzrecht anzuerkennen. Deshalb betont er in seinen Reden, so auf der Homepage weiter, für die Begrenzung der Machtbefugnisse des Irans zu sorgen. Somit forderte der Politiker eine vollständigen Stopp des iranischen Atomprogramms und die Urananreicherung. Er werde, so berichtet Zeit Online, jedes notwendige Mittel einsetzen, um zu verhindern, dass sich der Iran atomar bewaffnen kann. (BS)

Artikelbild: Mitt Romney (Bild: Mark Taylor; Quelle: Wikipedia; Rechte: siehe Link)