Marine Le Pen (Bild: Travail personnel; Quelle: Wikipedia; Rechte: Siehe unten )

Der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen  Parlament, Andreas Mölzer, sieht den um seine Wiederwahl bangenden Präsidenten Frankreichs Nicolas Sarkozy weiterhin um die Wähler Marine Le Pens buhlen. „Mit dieser Taktik bestätigt Sarkozy aber auch die Richtigkeit von Le Pens Politik. Denn immer mehr Franzosen wollen wirksame Maßnahmen gegen die illegale Zuwanderung, gegen die Integrationsverweigerung vieler Zuwanderer und gegen eine Europäische Union, die eine gegen die Interessen der europäischen Völker gerichtete Politik betreibt“, erklärte Mölzer.

„Das letzte Mal hat Sarkozy nämlich gewonnen, weil er rechts geredet hat, um dann völlig angepasst den Gesetzen der Political Correctness entsprechend zu regieren. Nun, im Jahr 2012, glaubt man ihm die rechten Töne nicht mehr, auch wenn er vollmundig verspricht, die Grenzen dicht zu machen und die Zuwanderung nach Frankreich zu reduzieren“, betonte der FPÖ Politiker.

Front National ist tendenziell eine 20 % Partei

Der freiheitliche Europaabgeordnete wies darauf hin, dass sich bei den im Juni stattfindenden Parlamentswahlen die demokratische Reife Frankreichs zeigen werde. „Der Front National hat sich eindeutig als drittstärkste politische Kraft Frankreichs etabliert und ist tendenziell zu einer 20-Prozent-Partei geworden. Wenn nun aber mit einem undemokratischen Wahlrecht eine Partei dieser Stärke und somit jeder fünfte Wähler von der Vertretung in der Nationalversammlung ausgeschlossen werden soll, dann sind das fragwürdige Verhältnisse“, schloss Mölzer. (TH)

Artikelbild: Marine Le Pen (Bild: Travail personnel; Quelle: Wikipedia; Rechte: siehe Link)