Man sollte schon die deutsche Sprache können, um ihn zu bekommen: der deutsche Pass

Eine Sprachschule in Nordrhein-Westfalen soll bei staatlich finanzierten Sprachkursen für Einwanderer gezielt betrogen haben. Dies berichtete das ARD-Magazin „Report Mainz“.

Konkret wird den Betreibern des Sprachinstitus vorgeworfen, zu viele Teilnehmer abgerechnet , sowie Prüfungen manipuliert zu haben. Bei einigen Tests seien die korrekten Antworten bereits bei Aushändigung angekreuzt gewesen sein.Knapp 100 Kursteilnehmer stehen nun unter Verdacht, ein Zertifikat auf unlauterem Wege erlangt zu haben, gegen die Betreiber der Sprachschule wird wegen gewerbsmäßigem Betrug, bandenmäßigen Enschleusung und dem Erschleichen der Einbürgerung ermittelt.

Nicht in der Lage, die Eidesformel zu sprechen

Aufmerksam wurden die Behörden auf den Sachverhalt, da Ausländerämter vermehrt gemeldet hatten, dass Einwanderer trotz zertifizierter Beurkundung der Sprachkenntnis nicht dazu in der Lage waren, die deutsche Eidesformel nachzusprechen.

Pro Jahr gibt die Bundesregierung über 215 Millionen Euro für Integrationskurse aus. Träger dieser Kurse sind gleichermaßen deutsche Hochschulen wie private Sprachinstitute. Finanziert werden diese durch den deutschen Steuerzahler. (CvM)